250.000 km … mit einem Hybrid

By | 13.1.2018

Ja Leute, so sieht es aus. Wir haben die 250.000km-Marke mit unserem Toyota Prius geknackt. Wobei das so nicht ganz stimmt. Wir haben den Prius als Gebrauchtwagen gekauft, und mit 75.000km Laufleistung übernommen.

Nennenswerte Kosten? Je zwei Sätze Sommer- und Winterreifen, zweimal Bremsen vorne – beidseitig natürlich -, einmal Wasserpumpe und ein paar Glühbirnen. Was soll ich sagen? Der Hybrid läuft immer noch ohne jegliche Beanstandung. Und die Akkus sind immer noch Top. Gekauft haben wir ihn übrigens im Mai 2012.

<Klugscheißermodus>

Für alle die es nicht wissen: Der Toyota Prius ist ein Hybrid. Er hat einen Benzinmotor und einen Elektromotor.

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Ich weiß noch damals, als wir den gekauft haben, bin ich dauernd zum Toyotahändler gefahren, weil ich dachte, die Karre ist im Arsch. Der war natürlich nie kaputt. Aber es war mein erster Kontakt mit dem Hybriduniversum.

Rückblickend ist es lustig, davon zu berichten, wenn man dem Mechaniker erklärt, dass das Auto komische Geräusche beim Fahren macht. Es ist vielleicht die witzigste Anekdote. Naja, jedenfalls meinte der Toyotafuzzi, er würde gern mal mitfahren und sich das anhören. Klar! Machen wir.

Ich und der Typ rein ins Auto und los, und dann kommt es wieder … dieses Geräusch beim Fahren. Kurz darauf meinte der „Nichts ist unmöglich“-Mensch: „Sie haben noch die alten Reifen drauf oder? Wenn Sie die neuen Sommerreifen drauf haben, dann ist das Geräusch weg. Was Sie da hören ist ein abgefahrenes Profil.“

Die Woche drauf hatten wir die neuen Reifen drauf … und ernsthaft jetzt: Das Geräusch war weg.

Und heute? Heute hat er 250.000km drauf. Aber er ist sehr zuverlässig und fährt wie `ne eins. Und wenn man ihn gut fährt, braucht er weniger als 4,1 Liter auf 100km.

Auch mit dem TÜV haben wir schon so unsere Erfahrungen gemacht… Vor ein paar Jahren gab es eine Initiative der Regierung, die uns einlud, den TÜV für den Hybrid kostenlos machen zu lassen. Das war zu der Zeit, als die Regierung Daten zur Elektromobilität sammeln wollte.

Seinerzeit hatten wir immer M & M’s in der Mittelkonsole, immer die, die vom letzten Kinobesuch übrig geblieben waren. Was soll ich sagen? Meine Frau und ich gingen in ein nahegelegenes Cafe – nur um beobachten zu können, wie die Mitarbeiter des TÜV freudig Runde um Runde um den Pott drehten. Sie hatten offensichtlich ihren Spaß, auch wenn am Ende nur noch halb so viele M&M’s übrig waren.

Und es ist nicht so, als würde der Prius nur auf besten Straßen verkehren…. In jedem unserer Urlaube gab’s noch immer eine Straße, die eher den Bezeichnung „besser Feldweg“ verdient hätte – also eine halbe Safari. Sogar dass wir ihn einmal trocken gefahren haben, hat er uns gnädig und ohne zu mucken verziehen. Wir hatten schon eine ganze Weile vergessen, den Ölstand zu kontrollieren. Also kurzerhand zur nächsten Tanke gefahren, Öl nachgekippt, und alles war gut.

Es gibt noch mehr Geschichten, aber …. das würde den Rahmen hier sprengen.

Also was soll ich sagen: Ich mag ihn – so wie meinen Twizy (die kleine Rennsemmel). 😉