Resturlaub

By | 26.12.2017

So, das Jahr 2017 ist fast zu Ende. Schön. Es hat sich viel getan in den letzten 12 Monaten. Persönlich vor allem. Ich will gar nicht alles erzählen. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß eh schon das meiste.

Das wohl Entscheidendste war, dass ich meinen Arbeitgeber gewechselt habe. Nach sieben Jahren war in der alten Firma einfach klar: Der letzte macht das Licht aus. Ich wollte nicht der Lichtausmacher sein. Und auch fünf Monate später – in der neuen Firma -, bereue ich diesen Schritt nicht.

Klar, ich hatte dann plötzlich einen anderen Tagesablauf. Mein Tag startet oft morgens um 4:30Uhr. 5:30Uhr ist Abfahrt. Aber der morgendliche Kaffee zum wach werden und die morgendliche Stunde chillen muss drin sein. Ich wusste auch vorher, was mich erwartet. Zahllose Überstunden, Schulungen weiter weg von zuhause. Nein, ein Zuckerschlecken war es nicht. Aber es lohnt sich für mich – und für die Firma. Das ist das wichtigste.

Aber wie das eben so ist, wenn man stets pünktlich zur Arbeit erscheint, dann gehen andere Sachen unter. Urlaub zum Beispiel. Jetzt hatte ich noch fünf Tage Urlaub unterzubringen. Und deshalb sind wir (meine Frau und ich) in unser Lieblingshotel gefahren. Köhlers Forsthaus in Aurich. Das liegt nahe der Nordsee. Von allen Ringhotels hat dieses Haus immer noch die Nase ganz weit vorn. Dieses Mal sind wir eigentlich nur da hin gefahren, um die Beine hoch zu legen. Freiheit, Urlaub, Wellness, sowas alles.

Auf dem Weg dahin machten wir einen Schlenker nach Hanstedt (die unangefochtene Nr. 2 in unserer Ringhotels Hitlist), um jemanden dort zu besuchen. Dann ging es weiter nach Puttgarden in den Bordershop. Danach weiter nach Aurich zum Ausspannen.

Eigentlich wollten wir nicht groß durch die Gegend fahren. Aber dann sind wir doch noch mal los, und haben Neuharlingersiel einen Besuch abgestattet. Außerhalb der Touristensaison ist der Ort wie ausgestorben. Und der Nebel hüllte den Ort in einen Schleier des Schweigens. Ab und zu hörte man eine Möwe in der Ferne. Es war ein wenig so, als wäre es die Kulisse für eine Fortsetzung des Films „The Fog – Nebel des Grauens„.

 

Aber: Kein Hafen ohne Hafenkneipe. DattIn hatte natürlich offen. Und wir sind auch direkt rein. Ein romantisches Hafencafe aus alten – manchmal vielleicht besseren – Tagen.

Ich sag´schon mal Servus 2017!